Stroemung Im Bereich der theoretischen Physik in Erlangen werden die grundlegenden Strukturprinzipien der Materie erforscht bis hin zu einer quantendynamischen Beschreibung von Raum und Zeit auf kleinsten Längenskalen. Die theoretische Physik entwickelt neue mathematische Konzepte und Methoden, die für ein Verständnis von kondensierter Materie, Quantenfeldern und der Entwicklung des Kosmos unabdingbar sind und spielt daher in der physikalischen Forschung eine unverzichtbare Rolle. So bilden die statistische Physik und die Dichtefunktionaltheorie das Werkzeug für Verständnis der Vielteilchenphänomene in makro- und nanoskopischen Materialien; Quantenfeldtheorie und Quantengravitation sind eine Basis für das Erklären von Elementarteilchenprozessen und kosmologischen Fragen. Die Theorie-Lehrstühle sind dabei den vier Kompetenzbereichen der Erlanger Physik zugeordnet: Astroteilchen-Physik, Optik und Quantensysteme, Physik der kondensierten Materie und Biophysik. Diese Verzahnung stärkt den inhaltlichen Zusammenhang mit den entsprechenden experimentellen Gruppen und fördert die Experiment-Theorie-Interaktion. Zwischen den Theorie-Lehrstühlen besteht ein fruchtbarer Austausch über konzeptionelle Grundlagen und mathematische Methoden. Damit wirkt die theoretische Physik als kohärente Einheit und gleichzeitig als Schnittstelle zwischen den verschiedenen Forschungsgebieten. Das ist ersichtlich an der aktiven Beteiligung der Theoretischen Physik an allen neu eingerichteten Forschungszentren der Universität mit Beteiligung der Physik wie z.B. dem Interdisziplinären Zentren für "Molekulare Materialien" (ICMM) und "Interface Controlled Processes" (ICICP) sowie dem Exzellenzcluster "Engineering of Advanced Materials" (EAM).

Zur theoretischen Physik gehören folgende Lehrstühle bzw. Professuren: