15.06.2013 Moderne Physik am Samstagmorgen

Nach dem grossen Erfolg im Winter 2012/13 wird nun auch im Sommer 2013 wieder eine Vortragsreihe angeboten, in der auf allgemeinverständlichem Niveau moderne Forschungsthemen für Schülerinnen, Schüler und interessierte Laien erklärt werden. Es wird die folgenden Vorträge geben:

  • Samstag, 15. Juni: Warum Computerprozessoren nicht mehr schneller werden und was Optik daran ändern kann, Prof. Dr. Ulf Peschel
  • Samstag, 29. Juni: Der Informationsbegriff in der Physik: Vom Maxwellschen Dämon bis zur fundamentalen Wärmeproduktion eines Computers, Prof. Dr. Eric Lutz
  • Samstag, 6. Juli: Die Milchstraße mit Gamma-Augen sehen: Hochenergieastronomie in Namibia, Prof. Dr. Christopher van Eldik
  • Samstag, 20. Juli: Röntgendunkelfeldbildgebung - neue Bilder für die Medizin, Prof. Dr. Gisela Anton

Die Vorträge finden jeweils samstags um 11:15 im Hörsaal G des Hörsaalgebäudes Physik/Biologie der Universität Erlangen-Nürnberg statt (Staudtstr. 5, Erlangen). Es fahren die Buslinien 287 und 293 zur Haltestelle Sebaldussiedlung. Von dort ist es nur ein kurzer Fußweg, der ausgeschildert sein wird.

Nähere Informationen unter:
Der Samstagmorgen am Lehrstuhl für Quantensysteme

13.12.2012 Weihnachtsvorlesung des Departments


nanowelt

Am Donnerstag, 13. Dezember, findet die Weihnachtsvorlesung der Physik statt. Der Titel "Rodeln und Surfen in der Nanowelt" verspricht eine interessante Reise über Oberflächen, bei der die einzelnen Atome sichtbar werden.
Beginn ist 20 Uhr, Einlass ab 19:15

19.10.2012 Absolventenfeier des Departments

Am 19.10.2012, 17 Uhr, Hörsaal G, wird das Department für Physik die Abschlussurkunden für Bachelor, Master, Diplom und Promotionen im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung an die Absolventinnen und Absolventen überreichen. Angehörige und Freunde sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind herzlich eingeladen!
Wie schon in den Vorjahren wird es ein kurzweiliges und abwechslungsreiches Programm geben.

Nachrichten aus der Forschung

  • Juli 2012
    Weltgrößtes Tscherenkow-Teleskop sieht sein "Erstes Licht"
    Bild Teleskop Am 26. Juli 2012 ist das H.E.S.S. II-Teleskop in Namibia in Betrieb gegangen. Mit seinem 28-Meter-Spiegel ist H.E.S.S. II das größte jemals gebaute Tscherenkow-Teleskop. Es wird die energiereichsten und extremsten Phänomene im Universum im sehr hochenergetischen Gammalicht beobachten, zusammen mit den vier kleineren (12 Meter) Teleskopen, die schon seit 2004 in Betrieb sind. Das H.E.S.S.-Observatorium (High Energy Stereoscopic System) bleibt damit das Spitzeninstrument der bodengebundenen Gammastrahlen-Astronomie und wird ein tieferes Verständnis bekannter hochenergetischer kosmischer Quellen wie supermassive Schwarzer Löcher, Pulsare und Supernovae, wie auch die Suche nach neuen Klassen von hochenergetischen kosmischen Strahlungsquellen ermöglichen. Auch Physiker des "Erlangen Centre for Astroparticle Physics" (ECAP) und Werkstattmitarbeiter des Physikalischen Instituts der FAU sind am Aufbau und Betrieb des Instruments sowie der Auswertung seiner Daten beteiligt. Weitergehende Informationen auf der ECAP Website

  • Juli 2012
    Schalter aus einem Guss: Graphen-Siliziumkarbid-Transistoren
    Schema Forscher am Lehrstuhl für Angewandte Physik haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich aus Graphen und Siliziumkarbid leistungsfähige integrierte Schaltkreise herstellen lassen. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt in der Zeitschrift „nature communications“ publiziert.
    Graphen ist eine Graphitschicht mit der Dicke einer einzigen Atomlage. Das Material hat außergewöhnliche Eigenschaften, und Wissenschaftler auf der ganzen Welt sehen darin großes Potenzial für die Elektronik. Bereits 2009 haben Erlanger Wissenschaftler das Verfahren zur großflächigen Herstellung von Graphen auf einer Siliziumkarbidschicht entwickelt – allerdings ist es bisher nicht gelungen, leistungsfähige Transistoren mit guten Schalteigenschaften aus Graphen zu entwickeln.
    Genau das haben Prof. Dr. Heiko Weber vom Lehrstuhl für Angewandte Physik der FAU und seine Mitarbeiter nun geschafft. Dabei gingen sie einen anderen Weg als die meisten ihrer internationalen Kollegen: "Wir verwenden ebenfalls Siliziumkarbid als Trägermaterial für das Graphenwachstum - allerdings nicht als isolierende, sondern als leitfähige Schichtstruktur", erklärt Prof. Weber. "Das heißt, wir nutzen die Eigenschaften beider Materialien für elektronische Prozesse." Weiter zur vollständigen Pressemitteilung

  • Mai 2012
    Magnetowiderstand: Wechselwirkung der Ladungsträger in Graphen
    Messreihe Die Coulomb-Wechselwirkung zwischen Elektronen in einem Metall, d.h. die Abstoßung gleichnamig geladener Teilchen, hat bei tiefen Temperaturen einen erstaunlich geringen Einfluss auf die physikalische Beschreibung des Systems. Dies wird durch die Theorie der Fermiflüssigkeiten beschrieben. Die Beschreibung ändert sich, wenn Störungen im Kristall hinzukommen: dann wird die Elektronenbewegung diffusiv und es gibt einen qualitativ neuen quantenmechanischen Grundzustand.
    Der Erlanger Arbeitsgruppe am Lehrstuhl für Angewandte Physik gelang es nun, den Effekt der Elektron-Elektron-Wechselwirkung in Graphen (einer einzelnen Schicht des Kohlenstoff-Allotrops Graphit) zu beobachten. Dazu wurden die elektrischen Eigenschaften makroskopischer Proben aus epitaktischem Graphen bei Temperaturen von wenigen Kelvin in starken Magnetfeldern (etwa 10-20mal stärker als ein üblicher Permanentmagnet) untersucht. Im Magnetowiderstand, d.h. der Abhängigkeit des elektrischen Widerstands der Probe von der Temperatur und dem Magnetfeld, zeigt sich zwischen den bereits gut verstandenen Phänomenen der schwachen Lokalisierung und der Shubnikov-de Haas Oszillationen eine temperaturabhängige, parabolische Krümmung. Eine genaue Analyse ... mehr

Nach oben

Aktuelles


  • Mit einfachen Experimenten aus der Astroteilchenphysik können Jugendliche ab sofort Teilchen aus dem All aufspüren und eigene Forschungsprojekte (sog. Cosmic-Projekte) durchführen. Netzwerk Teilchenwelt, das bundesweite Netzwerk zur Vermittlung von Teilchenphysik an Jugendliche und Lehrkräfte, erweitert damit sein Angebot um Projekte aus der Astroteilchenphysik. Erlangen ist einer von fünf deutschen Standorten, an denen diese Cosmic-Projekte bereits durchgeführt werden. Weitere interessante Infos finden sich auch in folgender Pressemeldung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.
    Im Rahmen des Erlanger SchülerForschungsZentrum für Bayern (ESFZ) findet die nächste Cosmic-Forschungswoche vom 20.-24.02.2012 und vom 10.-14.04.2012 am Erlangen Centre for Astroparticle Physics statt.
    Interessiert? Kontakt: erlangen@teilchenwelt.de

  • Der Lehrstuhl für Optik lädt herzlich alle Interessierten zur diesjährigen Weihnachtsvorlesung "Harry Potter und das dunkle Geheimnis des Lichts" am Donnerstag, 8.12.2011 ein.
    Die Vorlesung beginnt um 20:00 Uhr im Hörsaal G, Einlass ist ab 19:15 Uhr.
    Ankündigungsposter in höherer Auflösung

  • Die Erde vom Weltall aus filmen, mit einem Budget von nur 100 Euro - dass das möglich ist, haben drei Studierende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) bewiesen. Im Auftrag von ProSieben für die Sendung Galileo entwickelten sie in nur einer Woche ein Konzept, um das auf den ersten Blick Unmögliche möglich zu machen: Mit einem ausrangierten Wetterballon und einem Fallschirm des Deutschen Wetterdienstes, einem GPS-Tracker zur Positionsbestimmung sowie einer Kamera gelang es ihnen, Aufnahmen der Erde von der Stratosphäre aus zu machen. Ihre Konstruktion trotzte Temperaturen von bis zu -60 Grad Celsius, dem Auf- und Abstieg durch mehrere Schichten der Erdatmosphäre und der harten Landung auf einem Acker mitten in Tschechien.
    Friedrich Meingast, Benedikt Billich und Florian Bier heißen die drei Tüftler. Sie studieren Physik auf Lehramt und waren von der Aufgabe schnell begeistert. "Zuerst habe ich selbst nicht daran geglaubt, dass so etwas möglich sein könnte", sagt Florian Bier im Rückblick. "Aber gerade weil sich die Aufgabe nicht auf Anhieb lösen ließ, wurde unser Ehrgeiz angestachelt." Da das Projekt im Wettstreit gegen ein Studententeam der TU München gestaltet wurde, galt es nicht nur, die Herausforderung zu meistern, sondern auch noch schneller eine Lösung zu finden als die Konkurrenten. "Bedingung war, dass auf den Fotos die Erdkrümmung ebenso zu sehen ist wie das satte Schwarz des Weltalls hinter dem Horizont",erklärt Bier. Die Pressemitteilung mit den Details des Wettstreits und einem Link zur Sendung finden sie im Infocenter der Universität

Nach oben